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Osteopathie

Was ist Osteopathie?

Osteopathie beschränkt sich nicht auf die Beschwerden, Ziel ist es vielmehr nachhaltig eine Veränderung durch die Behandlung von Funktionsstörungen zu erzielen. Wichtig ist es in seinen eigenen Normen zu funktionieren. Das von A.T. Still entwickelte medizinische Konzept der Osteopathie basiert auf der Synthese seiner klinischen Erfolge sowie auf alten medizinischen Kenntnissen. Ziel ist es nicht etwas zu verordnen um Beschwerden zu bekämpfen.

Osteopathie bzw. osteopathische Medizin ist ein ganzheitlichen Ansatz, der versucht Bewegungseinschränkungen aufzufinden und zu lösen.

Der Körper funktioniert in einem dynamischen Gleichgewicht, das er beim Vorliegen einer Dysfunktion beizubehalten versucht. Osteopathie kann eine Möglichkeit sein den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Eine osteopathische Behandlung kann dazu führen, dass der Körper besser regeneriert. Sich mehr in seinem Gleichgewicht zu befinden kann damit helfen auf Störfaktoren zu reagieren. Verschiedene Ursachen können zu osteopathischen Dysfunktionen führen, damit sind Einschränkungen der Beweglichkeit gemeint, Körperstrukturen die in Spannungsmustern auffällig sein können. Die osteopathische Behandlung kann ein therapeutischer Ansatz sein ein Gleichgewicht wiederzuerlangen.

Baby- und Kinderosteopathie

In der Kinderheilkunde kann Osteopathie „Mittel der Wahl“ sein. Vor allem in der Unterstützung einer gesunden Entwicklung kann der osteopathische Ansatz hilfreich sein.

Anwendungsbeispiele der Osteopathie bei Kindern:

  • Schreiprobleme
  • Spucken (übermäßig)
  • Drei-Monats-Koliken
  • Säuglinge mit Schluckstörungen
  • nach einer erschwerten Geburt
  • Ottitis media (Mittelohrentzündungen)
  • Skoliosen
  • geburtsbedingte Verformungen des Schädels- bzw. des Gesichts
  • Schiefhals
  • Verzögerungen in der Entwicklung
  • Lern- und Konzentrationsstörungen

Osteopathie in der Schwangerschaft

Eine Schwangerschaft kann als Umstellung des Körpers angesehen werden. Osteopathie kann ein ganzheitlicher und sanfter Ansatz sein das Wohlbefinden zu verbessern und eventuelle Beschwerden zu behandeln, z. B. Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen und Taubheitsgefühle, Krämpfe, Müdigkeit und Spannungen. Auf die großen Veränderungen im Verlauf einer Schwangerschaft und nach der Geburt kann im Rahmen einer osteopathischen Behandlung individuell eingegangen werden.

Anwendungsbeispiele der Osteopathie

Bewegungsapparat:

Gelenkschmerzen und Gelenkprobleme, Ischialgie (Schmerzzustand des Ischias), Symphysenlockerung, Hexenschuss, nach einem Schleudertrauma, nach einem Sturz

Hals-Nasen-Ohren:

Migräne, Kopfschmerzen, Schwindel und Tinnitus, Nasennebenhöhlenentzündungen, chronische Mittelohr- und Mandelentzündungen, Kiefergelenksprobleme

Magen-Darm-Trakt:

Übelkeit, Verstopfung, Sodbrennen, Reizdarmsymptomatik, Organsenkungen, Operationsfolgen wie Narben und Verwachsungen

Gynäkologischer Bereich:

Vernarbungen und Verwachsungen nach Operationen, Menstruationsschmerzen und -beschwerden, Blasenentzündung (chronisch), während der Schwangerschaft, Geburtsvorsorge und Geburtsnachsorge, Senkungen der Organe, Inkontinenz, Beschwerden in den Wechseljahren (Klimakterium)

Bei seelischen Problemen:

Erschöpfungszustände, Stress, Tinnitus, z. B. Traumata

Alle auf dieser Seite genannten Anwendungsbeispiele der osteopathischen Behandlung bedeuten in keinem Fall ein Heilversprechen. In Einzelfällen kann eine osteopathische Behandlung auch bei den auf dieser Seite aufgeführten Anwendungen/Beispielen nicht angezeigt sein.